









|

GOLDENE REGELN ZUM LIEBESBRIEF ...
ODER DIE KUNST GEFÜHLE ZU ZEIGEN.
Viele versuchen es - aber hunderte von nur knapp beschriebenen
Blättern fliegen zerknüllt in den Papierkorb und so mancher
Liebesbrief wird leider nie geschrieben. Schade eigentlich, denn die
Sprache des Herzens in Worte zu
fassen ist wesentlich einfacher als man gemeinhin glaubt. Die Krux liegt
darin, dass uns vor allem die Medien immer wieder vorzeigen, wie perfekt
es sein könnte. Dabei ist Perfektion gar nicht gefragt - allein
das Öffnen eines Brief des Partners löst schon Herzflattern
aus. Der Inhalt - nun der kann auch aus den magischen
drei Worten bestehen - und wird die gleichen Gefühle
auslösen, wie der schönste Liebesroman.
Und darum: schreiben Sie - ohne sich zu verstellen -
schreiben Sie wie Sie reden - aber schreiben Sie!!
Einige Tipps:
Schreiben Sie immer von Hand, Ihre Schrift kann
jede/jeder lesen, vor allem wenn der Brief mit Liebe
betrachtet wird.
Halten Sie sich nicht lange mit der Anrede auf - da scheitern
schon die meisten Vorhaben - beginnen Sie
mit dem ersten Satz und setzen Sie die Anrede später
ein.
Versuchen Sie nicht die grossen Romantiker zu imitieren - aber
lassen Sie sich auch nicht davon abhalten, diese schönen Sätze
auch in Ihrem Brief zu verwenden. Es ist alles schon gesagt worden
in den letzten 5000 Jahren - wiederholen
ist erlaubt - aber es muss ehrlich sein - Wahrheit findet
die richtigen Worte!
Schreiben Sie über schöne gemeinsame Momente - ein
Liebesbrief besteht aus tausend kleinen
Bildern und vielen, vielen gemeinsamen Erinnerungen.
Worte, die Bilder malen sind Fantasien
der Seele - die Liebe wird Ihre Feder führen.
Schreiben Sie eindringlich - Eindringlichkeit aber verlangt nach
kurzen Sätzen - zu viele Worte zerstören
die Botschaft. Man kann eine Liebeserklärung auch schriftlich
zerreden.
Demut ist ein wichtiges Wort. Geben Sie Ihre Schwächen zu,
beschönigen Sie gar nichts
- sehr wahrscheinlich werden Sie gerade wegen Ihrer Schwächen
geliebt.
ABER: Viele Liebesbriefe sind eigentlich Schmerzensbriefe - es
geht um Abschied, um verletzt sein - um Trauer. Doch die Vorgaben
bleiben die gleichen - Gefühle, Ehrlichkeit und Demut - sagen
sie deutlich was sie sagen wollen. Geheimnisvolle Umschreibungen
werden nicht verstanden (weil sie vielleicht gar nicht verstanden
werden wollen....).
Denken Sie daran - das geschriebene Wort wiegt noch immer schwerer
als das Gesagte. Darum nochmals: es zählen Ehrlichkeit
und Demut.
Und - natürlich - der Mut zu seinen Gefühlen
zu stehen! Aber wenn denn alles blockiert sein sollte - Hilfe wird angeboten
- diskret und schnell bei
Liebesbriefe
|

|
|