Heute morgen war zunächst ein Morgen wie jeder andere. Ich stand auf, ging ins Bad und machte mich auf den Weg zur Bahn. Nachdem ich eingestiegen war und einen Platz gefunden hatte, veränderte sich dieser gewöhnliche Morgen. Ich sah dich. Ich sah dich, wie du vertieft in deinem Buch gelesen hast. Den Titel konnte ich nicht lesen, aber das Cover sah mir schwer nach einem Roman aus. Welche Frau liest heutzutage noch ein echtes Buch und das um diese Uhrzeit? Das hat mir sehr imponiert. Noch fesselnder war dann aber der Moment, in dem sich deine Mundwinkel zu einem kleinen Lächeln verzogen hatten. Offenbar hat dir dein Buch Freude geschenkt – und mir gleich mit.

Ich weiß nicht warum, aber ich bekomme dieses Bild einfach nicht mehr aus meinem Kopf. Und ich wünschte mir – auch wenn dies jetzt äußerst kitschig klingt – dass ich dir eines Tages so ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Dass du eines Tages für mich und wegen mir solch eine Freude empfinden kannst.

Doch dafür muss erst einmal der erste Schritt getan werden. Daher frage ich dich ganz charmant: würdest du mir ein Lächeln schenken und mit mir einen Kaffee trinken gehen?

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