Oh du liebreizendes, zartfühlendes und frohsinniges Geschöpf des gnadenreichen allgewaltigen Erschaffers. Oh du fürwahr allgeliebte Angebetete mit der offenkundig kolossalisch erquicklichen Wesensart. Ich könnte dich immerfort bekomplimentieren und beloben, du von titanischer Herzinnigkeit durchwobene Beaute. Für Zeit und Ewigkeit möchte ich deine Engelhaftigkeit und Zartheit vehement preisen, deine Friedfertigkeit und Redlichkeit inbrünstig rühmen.  Kündet es von Wagemut, mich abmüden zu wollen, um dein engelreines Herz eilfertig zu erobern?  Obzwar kein herkulischer Adonis, kein junges Blut, dürste ich danach, dir meine flammende Liebe zu Eigen zu geben. Lass mich den anmutigen Pfad in dein Herz erklimmen und mich dich dereinst nächtens schönheits- und liebestrunken im Schlafgemache herzen. Dann raune ich dir tiefstgefühlt in Liebe erglüht zu:”Enthülle dich ungesäumt, so wird die Lohe der Glückseligkeit in uns entflammen.”   Im Angesichte deines engelschönen Antlitzes werde ich daseinshungrig mit gewisslich von Tränen umflorten Blick eine erste Fühlung ersehnen. Mein Dichten und Trachten wird unterdes in Sonderheit von dem erhabenen Wunsche durchdrungen sein, dich zu beseligen. Möge das Band unserer Hinneigung sodann das Düster unserer Herzen erhellen und uns künftighin wonniglich erquicken.  Es träumte mir letzthin, du seiest ein gottseliger Engel und wollest die Gemächer meines Herzens verzücken. Bitte sprich nicht verächtlich über Utopia, denn es ergötzt mein kummervolles Dasein. Mögest du das Licht meines Herzens, mein Lichtschimmer im Dämmerschein sein. Möge dein Edelmut mein Herz umfächeln und sonnenhell beglänzen. Möge es in deinem Herzen unausgesetzt grünen und maien. Ich mache dir nunmehr muterfüllt und tiefstempfunden kund, dass ich mein Herz an dich verloren habe und die Gefilde deines Herzens erquicklich zu erobern trachte. Mit Hangen und Bangen sinne ich darüber nach, ob ich von deinen wohlgestalteten Augen Gnade finde?! Wirst du mir glückstrahlend und hoffnungsfroh die Zeit bieten? Wird mein Betören erfolggekrönt sein und die Flamme der Feurigkeit lohen und alsdann bis zur Bahre mitnichten löschen?   Vernimm meine entwölkende Herzensergießung, diese wortreiche Liebesbezeigung nicht harthörig und schenke mir dein sonnendurchflutetes Herz. Möge uns ein freudenreiches Dasein immerdar beschieden sein. Wird dein tugendhaftes Mädchenherz keinesfalls der Zaghaftigkeit frönen und mir in Bälde unverbrüchliche Treue geloben?  Ich gedenke deiner mit meinem Herzblut und tränenfeuchten Augensternen, gleichsam hilfeflehend danach dürstend, deiner ehebaldigst ansichtig werden zu dürfen, und entbiete herzinnigliche Grüße!

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