Ich bin entzückt, dass Sie sich vor mir fürchten. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich so schrecklich bin. Hätte ich ebenso viel Reiz, als Sie Bescheidenheit zeigten, so wollte ich Ihnen wohl zeigen, dass ich Ihre Eroberung nicht für so unbedeutend halte, wie Sie annehmen; und Sie würden aus der Mühe, die ich mir darum gäbe, erkennen, wie viel ich auf Sie gebe. Gibt es denn etwas rühmlicheres, als sich die Herzen derer zu unterwerfen, die gewohnt sind, die Gemüter zu entzücken? Nichts würde ich unversucht lassen, um meine Herrschaft auf einen geistreichen Mann auszudehnen; und wäre es mit Liebäugeln getan, weiß Gott, ich hätte das meine getan. Um Ihnen zu zeigen, dass ich mich nicht zu zieren und den Krieg ehrlich zu führen gewillt bin, kündige ich Ihnen an, dass Sie Ihr Herz zu verteidigen haben werden, da mich gelüstet, es anzugreifen. Ich werde auf seine Stärke oder Schwäche daraus schließen, ob Sie mich zu sehen sich bemühen oder ob Sie mich zu fliehen Sorge tragen werden. Da ich Ihnen einen Streich zu spielen trachte, erkläre ich Ihnen hiermit, dass Sie die Freude, die Sie hier in der Wohnung gelassen zu haben vorgeben nicht erhalten werden, es sei denn, Sie kämen selbst darum her; und selbst wenn Sie kommen sollten, ist es nicht sicher, dass Sie sie ganz davontragen, sofern ich nicht die Güte habe, sie Ihnen großzügig wiederzugeben. Leben Sie wohl!

Babet an Borutfalt | 17. Jahrhundert

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