Sind es Tränen oder ist es der Regen der über meine Wangen läuft? Ich schaue aus dem Fenster und in jedem Regentropfen der an der Scheibe hinab rieselt, sehe ich dein Gesicht.

Du lächelst mich mit deinen strahlenden Augen an und ich nehme mir ganz fest vor dich morgen anzusprechen. Doch ich weiß, dass ich es nicht tun werde.

Morgen stehst Du wieder vor mir, lächelst, sagst mit einer Stimme einem Engel gleich “Hallo”!
Und ich?!
Ich werde wieder nur da stehen und versuchen meiner zugeschnürten Kehle ebenfalls ein “Hallo” zu entlocken.

Ich möchte Dir so vieles mehr sagen, soviel mehr geben.

Ich möchte Dich halten, küssen, Dir einfach zeigen was ich für Dich empfinde.

Doch ich habe Angst. Angst davor, dir meine Gefühle zu gestehen. Angst davor, dass du nicht genauso empfindest wie ich.

Wenn ich Dich anschaue, klopft mein Herz als wenn es bersten würde.
Deine Haare, Deine Figur….
Nein.
Es ist deine ganze Person, die sich so anmutig in mein Herz geschlichen hat.
Und ich kann einfach nicht anders, als Dir diesen Brief zu schreiben.

Ich möchte einfach, dass Du weißt wie ich fühle, wie ich denke. Und das Denken fällt mir wirklich schwer. Denn das Einzige was in meinem Kopf umherschwirrt, bist Du.

Ich weiss noch wie wir uns das erste Mal begegnet sind. Als wenn es erst gestern war. Und nun sitze ich hier. Schaue aus dem Fenster in den Regen und weine.

Denn ich liebe Dich und ich weiß einfach nicht, wie ich es Dir sagen soll.

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