Während draußen die Welt für einen Moment langsamer zu werden scheint, denke ich an Dich. Weihnachten trägt eine besondere Stille in sich – nicht nur in den Straßen und Häusern, sondern auch im Inneren. Und in dieser Stille wird mir bewusst, wie viel Du mir bedeutest.
Es sind nicht die Lichter oder die Rituale, die diesen Tagen ihren Wert geben. Es ist die Nähe zu den Menschen, die unser Leben wärmen. Mit Dir habe ich gelernt, dass Geborgenheit nichts Spektakuläres braucht. Sie entsteht in einem ehrlichen Blick, in einer Hand, die ohne Zögern die meine sucht, in Gesprächen, die auch dann tragen, wenn sie leise geführt werden.
Ich liebe die Art, wie Du Wärme ausstrahlst, ohne Dich in den Vordergrund zu stellen. Wie Du selbst in unruhigen Zeiten einen ruhigen Kern bewahrst. Neben Dir fühlt sich selbst der kälteste Abend weniger scharf an.
Zu Weihnachten wünsche ich mir nichts Glänzendes. Ich wünsche mir Zeit mit Dir, Aufmerksamkeit füreinander und den Mut, auch im kommenden Jahr offen zu bleiben. Du bist für mich kein festlicher Gedanke, sondern ein beständiges Licht – eines, das bleibt, wenn die Kerzen längst erloschen sind.